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Steigtechnik: Leitern für Handwerk & Gewerbe

In der Theorie klingt es so einfach: Müssen Arbeiten in der Höhe erledigt werden, braucht man eine Leiter. In der Praxis kann sich das aber schnell zu einer echten Herausforderung entwickeln. Es gilt, die passende Aufstiegshilfe aus dem breit gefächerten Sortiment in der Steigtechnik für die jeweilige Aufgabe zu finden, damit die Sicherheit gewährleistet ist und Sie im Schadensfall versichert sind. Im BERGER Online Shop erhalten Sie

  • Tritte und Podeste,
  • Stehleitern,
  • Mehrzweckleitern,
  • die Plattformleiter und Podestleitern,
  • Anlegeleitern
  • Regalleitern,
  • Schacht-, Steig- und Dachleitern,
  • Rollgerüste und Fahrgerüste,
  • Absturzsicherungen sowie
  • Zubehör zur Steigtechnik

in verschiedenen Ausführungen. Alle Produkte und Varianten sind trittsicher, stabil und ergonomisch. Egal für was Sie sich entscheiden, Sie haben immer eine gute Wahl getroffen. 

Hoch hinaus – aber bitte mit den richtigen Produkten

Sie sind auf der Suche nach sicherer und geeigneter Steigtechnik? Damit Sie das passende Produkt für Ihre Anforderungen finden, kann die Beantwortung der folgenden Fragen vorab hilfreich sein: 

  • Wie hoch ist die maximale Arbeitshöhe, die erreicht werden soll? Beachten Sie hierbei auch die Größe der Nutzer.
  • Wird beim Arbeiten in der Höhe Material benötigt? Wenn ja, wie vieles? In diesem Fall gilt es die Tragfähigkeit und die Stufenbreite bzw. die Breite der Plattform zu beachten.
  • Wie viel muss das Arbeitsmittel tragen können? Beachten Sie hierbei das Personengewicht und das der Arbeitsmaterialien.
  • Welche Breite benötigen Sie auf der Aufstiegsseite?
  • Muss die Steighilfe häufig transportiert werden? Zum Beispiel getragen oder in einem Fahrzeug?
  • Gibt es bestimmte Umgebungseinflüsse, für die das Produkt geeignet sein muss?

Um eine optimale Auswahl treffen zu können, scheuen Sie sich nicht, den Anwendern der Produkte, zum Beispiel einer Klappleiter, Roll und Fahrgerüste diese Fragen zu stellen. Das sorgt dafür, dass sie sich bei ihrer Arbeit sicher fühlen und mit den Arbeitsmitteln zufrieden sind.

Und bitte nicht vergessen: Einmal pro Jahr müssen Leiter und Co. einer Prüfung unterzogen werden. Der Prüfer stellt fest, ob diese Arbeitsmittel, zum Beispiel Rollgerüste, weiterhin eingesetzt werden dürfen. Diese Prüfung ist essentiell und darf in keinem Fall vergessen werden. Ein Prüfplaner kann Ihnen bei der Verwaltung prüfpflichtiger Arbeitsmittel helfen. Sprechen Sie uns gern darauf an, wir können Ihnen dazu weiterhelfen.

Zum Schutz Ihrer Mitarbeiter und zur Absicherung Ihres Betriebs müssen bei der Herstellung die DIN-Normen für Leitern und Gerüste für das gewerbliche Umfeld immer erfüllt sein. 

Tritt und Podeste – praktische Helfer im Arbeitsalltag

Mal eben schnell einen Aktenordner aus dem obersten Regal holen – das ist nur ein möglicher Einsatz für einen Tritt und Podeste, die Sie im BERGER-Sortiment erhalten. 

Worauf kommt es bei der Auswahl dieser praktischen Helfer an?

Sie müssen leicht sein, denn oft muss man sie hochheben. Außerdem benötigen Sie eine hohe Standfestigkeit. Schließlich wird auf ihnen gearbeitet. Nicht nur der Montagetritt benötigt eine entsprechende Tragfähigkeit: Meist stehen Mitarbeiter mit gewichtigem Werkzeug darauf. Diese Anforderungen stellen wir an unsere Produkte. Sind sie erfüllt, können Ihnen unsere Steighilfen die Arbeit erleichtern und dazu beitragen, dass Ihre Mitarbeiter sich sicher fühlen. Diese Anforderungen schlagen sich daher auch in der DIN EN 14183 Norm nieder. 

Ein Blick in die DIN EN 14183

In dieser Norm sind konkrete Vorgehensweisen, Maße und Materialbestandteile für Tritte vorgeschrieben. So finden sich unter anderem folgende Informationen in der Norm:

Die Stehfläche von Leiter- und Treppentritten sowie Tritthockern muss mindestens 200 x 300 mm groß sein. Handelt es sich um einen Roll Tritt, dürfen es auch 200 x 200 mm sein.

Tritthocker und Leitertritte benötigen eine Stufentiefe von mindestens 80 mm. Bei einem Treppentritt muss die Tiefe mindestens 150 mm betragen.

Der senkrechte Abstand der Sprossen darf maximal 250 mm groß sein.

Die maximale Höhe von Leiter- und Treppentritten und Tritthockern darf maximal 1000 mm betragen. Rolltritte dürfen nicht höher als 500 mm sein.

Für optimale Sicherheit muss die Rutschsicherung mindestens 0,2 betragen.

An den Tritten ist eine Gebrauchsanleitung anzubringen. Angaben zum Hersteller, das Datum der Herstellung, Produktnamen, Nutzungsbereich und die zulässige Höchstlast sind darauf zwingend erforderlich. 

Von der Alu Leiter bis zur Treppenleiter – welche darf es sein?

Egal in welcher Ausführung, in der Höhe gibt es bei den Produkten in unserem Sortiment mit drei bis vier Stufen wenig Unterschiede. Alle Tritte dürfen bis zur obersten Stufe betreten werden. Die wesentlichen Unterschiede entstehen für Sie durch die jeweilige Bauform und das verwendete Material. Das Arbeitsumfeld bestimmt, welche Werkstoffe sich besonders gut eignen.

In allen Bereichen, wo es ölig ist, ist besondere Sicherheit aufgrund der erhöhten Rutschgefahr gefragt. Kunststoff- oder Holzoberflächen können hier nicht genutzt werden.

Treppentritte sind für die Arbeit an Maschinen sehr gut geeignet: Sie können diese Produkte direkt an die Maschine heran stellen.

Ein Roll oder Klapptritt ist häufig im Büro oder in Verkaufsräumen anzutreffen. Beide Varianten sind schnell verschoben. Der Klapptritt bietet zudem noch die Möglichkeit, ihn bei Nichtgebrauch platzsparend zum Beispiel hinter einer Türe oder einer Nische im Schrank zu verstauen.

Eine praktische Alternative zu unseren Tritten sind stabile Arbeitsplattformen. Sie punkten mit einer noch breiteren Oberfläche. 

So setzen Sie Leiter und Co. richtig ein

Alljährlich verunglücken pro Jahr mehrere Tausend Menschen im Zusammenhang mit Leitern. Doch ein Sturz von diesen praktischen Steighilfen wird häufig unterschätzt. Schließlich fällt man ja „nur“ aus relativ geringer Höhe. Allerdings sprechen die Unfallzahlen doch eine ganz andere Sprache: In etwa 50 % aller Absturzunfälle treten schwere und schwerste Folgen im Zusammenhang mit Leitern auf.

Längst ist eine Leiter zu einem so alltäglichen Arbeitshelfer geworden, dass die damit verbundene Gefahr vielfach in den Hintergrund tritt. Es wackelt schon beim Aufstieg ein bisschen? Dann schnell wieder absteigen und die Leiter sicher aufstellen, damit auch wirklich nichts passiert.

Nachfolgend haben wir wichtige Informationen rund um die neue Leiternorm DIN EN 131 und Tipps für einen sicheren Umgang mit den verschiedenen Leitermodellen für Sie zusammengefasst. 

Bleiben Sie sicher auf der Höhe – die neue DIN EN 131

Seit dem 1. Januar 2018 gilt die überarbeitete Leiternorm. Sie enthält überarbeitete/neue Vorgaben, welche zu einer verbesserten Standfestigkeit von Leitern beitragen sollen. Diese neuen Richtlinien wenden sich vor allem an Unternehmen, die Anlegeleitern und die Vielzweckleiter verwenden.

Geht es um die Höhe, sind zum Beispiel eine Multifunktionsleiter oder eine Klappleiter meist die Arbeitsmittel der Wahl. Nun ist aber Leiter  nicht gleich Leiter. Häufig ist damit ein fahrlässiger Umgang seitens der Mitarbeiter zu beobachten. Mangelnde oder eine nicht richtige Schulung trägt ihr Übriges dazu bei. Ursachen, die zu einem Leiterunfall führen können, gibt es viele. Das Arbeitsmittel war für den Einsatz nicht geeignet, die Leiter gab nach oder der Untergrund besaß nicht genügend Standfestigkeit.

Die wichtigsten Änderungen der Norm betreffen tragbare Anlegeleitern mit einer Länge von mehr als drei Metern. Seit Inkrafttreten der DIN-Norm müssen sie eine größere Standbreite aufweisen. Das lässt sich entweder durch eine konische Bauweise oder eine Quertraverse realisieren. Mehrzweckleitern mit einem aufgesetzten Schiebeleiterteil sind von diesen Änderungen ebenfalls betroffen. Bei einer Längenüberschreitung von mehr als drei Metern darf das Schiebeleiterteil nur dann vom Hauptteil trennbar sein, verfügt es über eine Traverse, die denen neuen Anforderungen zur Standbreite entspricht. In der Praxis hat sich gezeigt, dass die Extra-Traverse zusätzlich als Standfläche eingesetzt wird. Auf die damit verbundene Unfallgefahr weist die Norm in einer Nutzungseinschränkung hin.

Die DIN EN 131 befasst sich aber nicht nur mit der Standsicherheit. Die Steigtechnik wird in zwei Nutzungsgruppen unterteilt:

Für den gewerblichen Einsatz und für den privaten Gebrauch.

Für Sie als Unternehmen bedeutet das in der Praxis Folgendes: Ältere Leitermodelle, die nicht dem aktuellen Stand der Technik und damit auch nicht der aktuellen Norm entsprechen, dürfen dennoch weiterverwendet werden. Voraussetzung hierfür: Die Sicherheit ist für den jeweiligen Arbeitsauftrag zu jeder Zeit gewährleistet.

Alle Betriebe sind dazu verpflichtet, für ihre Arbeitsmittel Gefährdungsbeurteilungen zu erstellen. Stellt sich dabei heraus, dass die Standsicherheit zum Beispiel von Dachleitern nicht mehr gewährleistet ist, kann eine Nachrüstung oder ein Austausch der jeweiligen Leitermodelle erforderlich werden. 

Pflichten bei der Verwendung von Leitern

Wie bei anderen Arbeitsschutzregelungen gilt: Die Pflichten richten sich in ihrer Verantwortlichkeit ausschließlich an den Unternehmer. Immer, wenn Sie oder Ihre Mitarbeiter zum Beispiel einen Montagetritt oder tragbare Leitern verwenden, ist die Berücksichtigung/Einhaltung der rechtlichen Vorgaben erforderlich. Relevante Hinweise dazu finden Sie im Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG). Weitere Informationen halten die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) sowie die geltenden Regelungen der Unfallversicherungsträger und die Technischen Regeln für Betriebssicherheit (TRBS) 2121 für Sie bereit. Nicht zu vergessen die spezifischen DIN-Normen. 

Die Anlegeleiter – flexibler Allrounder mit großem Einsatzspektrum

Eine Leiter zum Anlegen kann überall dort eingesetzt werden, wo ein höher liegender Arbeitsplatz erreicht oder zu verlassen werden soll. Der dabei zu überbrückende Höhenunterschied darf nicht mehr als fünf Meter betragen. Mit einer solchen Leiter sind maximale Arbeitshöhen von sieben Metern möglich. Dabei muss die Leiter zum Übersteigen mindestens einen Meter über die Ausstiegsstelle hinausragen.

Stehleitern – freistehende Helfer im betrieblichen Alltag

2-Schenklige Stehleitern sind aus vielen Bereichen des betrieblichen Alltags nicht mehr wegzudenken. Sie sind auch unter der Bezeichnung Bockleiter bekannt. In unserem Sortiment erhalten Sie die Produkte mit und ohne Plattform und in unterschiedlichen Varianten. Besonders praktisch ist eine Klappleiter. Sie lässt sich nach Abschluss der Arbeiten platzsparend zusammenklappen. Um einen festen und stabilen Stand zu gewährleisten, verwenden Sie diese Leiterart nur mit einer gespannten oder eingerasteten Spreizsicherung. Es ist nicht zulässig, Stehleitern zum Anlegen zu verwenden. Ist das Modell mit einer Sicherheitsbrücke sowie einer Halteeinrichtung ausgestattet, darf die oberste Sprosse bestiegen werden. Ohne diese Ausstattung ist das Besteigen der obersten zwei Sprossen untersagt. 

Teleskopleitern als Mehrzweckleitern – vielseitig und praktisch

Mehrteilige Sprossenleitern werden auch als Vielzweck- oder Multifunktionsleitern bezeichnet. Sie zeichnen sich durch eine vielseitige Anwendung aus: als Schiebeleiter, als Stehleiter oder als Stehleiter mit aufgesetzter Schiebeleiter. Bei diesen Leiterformen ist es möglich, Leiterteile als einteilige Anlegeleiter zu verwenden. In unserem Shop erhalten Sie von der praktischen Teleskopleiter bis zur drei- oder vierteiligen Vielzweckleiter alles für einen sicheren Arbeitseinsatz. Mit der passenden Absturzsicherung minimieren Sie das Unfallrisiko für sich und Ihre Mitarbeiter noch zusätzlich.

Nur mit den richtigen Arbeitsmitteln sind Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Produktivität gewährleistet. Gerne beraten wir Sie bei Ihrer Auswahl. Wir freuen uns auf Sie!